Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Kunstausstellung take off

2009

take off
im Landtag Rheinland-Pfalz in Mainz
22. April bis 11. Mai 2009


take off
im Kunstverein Marburg
5. Juni bis 23. Juli 2009

Begleitend zur Ausstellung in Marburg werden im Studio-Filmtheater, Biegenstraße, zwei Filme gezeigt:

Montag, 15. Juni 2009, 18.00 Uhr
Zwischen Wahnsinn und Kunst
Die Sammlung Prinzhorn
Ein Dokumentarfilm von Christian Beetz

Montag, 22. Juni 2009, 18.00 Uhr
Komm lass uns fliegen
Produktion des ZDF über das Atelier Goldstein

Im Anschluss an die Filmvorführungen besteht die Möglichkeit zum Gespräch.


Nach der Marburger Ausstellung gibt es keine weiteren Termine!


2008

3. März bis 3. Mai 2008 im Haus der Commerzbank, Berlin, Pariser Platz 1 (direkt am Brandenburger Tor)

18. Juni  bis  2. November 2008 im Museum Würth in Künzelsau
Im Museum Würth in Künzelsau wird eine kleinere Auswahl von take off-Werken im Rahmen der Ausstellung "Nasen riechen Tulpen" aus der Würth'schen Sammlung von Außenseiterkunst gezeigt - siehe Download-Datei:
 
Nasen riechen Tulpen
Wegen der großen Nachfrage wird diese Ausstellung verlängert bis zum
6. Januar 2009!


11. September bis 8. November 2008 in der Galerie der Schlumper in Hamburg
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Das Plakatmotiv der Ausstellung take off mag manche an eine dieser alten Kisten erinnern, als Fliegen noch mühevoll aussah. Flugzeuge von Hans-Jörg Georgi haben etwas Urtümliches. Sie sehen aus, als hätten sie schon Einiges mitgemacht. Geschaffen wurden sie aus Pappresten und einem besonderen Gespür für Proportionen, was eben zur Verfügung stand. Da zeigt sich nicht nur dieser Künstler als erfindungsreich und ausdauernd. Jede(r) der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung take off ist mit Leidenschaft kreativ. Zu sehen sind individuelle künstlerische Handschriften, wie nur Menschen mit Behinderungen sie hinkriegen.
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Die Wanderausstellung "take off" der Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Werken von 46 Künstlerinnen und Künstlern aus 19 Ateliers wurde erstmals vom 3. März bis 3. Mai 2008 im Haus der Commerzbank, Berlin, Pariser Platz 1 (direkt am Brandenburger Tor), gezeigt.
 

Zahlreiche Besucher kamen zur Ausstellungseröffnung, und besonders die anwesenden Künstlerinnen und Künstler genossen die angenehme Atmosphäre mit vielen Gelegenheiten zu Gesprächen über ihre künstlerische Arbeit.
 

Es waren Maler(innen) der drei beteiligten Ateliers aus Berlin und Lobetal anwesend, und aus Frankfurt kam eigens Hans-Jörg Georgi, dessen Flugzeug das Titelmotiv der Ausstellung ist und die Jury zum Ausstellungstitel take off veranlasste.
 

Hier finden Sie die Bilder der Ausstellungseröffnung.

 

Weitere Eindrücke vermitteln das Faltblatt  und Postkarten-Booklet zur Ausstellung.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe als Veranstalterin möchte Arbeiten von begabten Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Blickwinkel der Kunst in die Öffentlichkeit bringen. Aus diesem Grund wurden Arbeiten aus 19 bekannten Kunstateliers der Behindertenhilfe unter künstlerischer Leitung ausgewählt.
 

Schirmherr der Ausstellung und gleichzeitig Juryvorsitzender ist Professor Dr. Jean-Christophe Ammann, der Gründungsdirektor und langjährige Leiter des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt.
Weitere Mitglieder der Jury waren Dr. Danielle Pippardt, Kuratorin der Deutschen Bank AG, die Künstlerin Doris Conrads und der Kurator der Ausstellung, Andreas Meder.
 

Kunst von Menschen mit geistiger Behinderung entsteht im Spannungsfeld von sozialer und kreativer Arbeit. Als Medium des Sozialen kann sie der Förderung von Personen mit geistiger Behinderung dienen und als eine Perspektive der Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt werden.

Aus der Sicht der geistig behinderten Menschen selbst ist die Ausstellung eine Quelle der Anerkennung ihrer Begabung, ihrer (Künstler-)Persönlichkeit. Für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung bedeutet das, sich als kreativ-leistungsfähiges Mitglied in unserer Gesellschaft zu präsentieren.
 

Die Lebenshilfe präsentiert diese Ausstellung im 50. Jahr ihres Bestehens. Gut zwanzig Jahre nach Gründung der Lebenshilfe wuchs hier die Erkenntnis, dass Kreativität von Menschen mit geistiger Behinderung mehr sein kann als praktikable Stillbeschäftigung einer besonderen behüteten Personengruppe. Heute sind die ältesten Ateliers dieser Szene seit etwa 30 Jahren unter künstlerischer Leitung am Werk; es gibt schon eine zweite Generation von Künstlerinnen und Künstlern mit geistiger Behinderung.

1984 gab es die erste Kunstausstellung der Lebenshilfe „Wir haben euch etwas zu sagen“; in 25 Jahren hat sich der SEH-WEISEN-Kalender der Lebenshilfe etabliert und freut sich ungebrochener, steigender Nachfrage.

Viele Schritte in die Öffentlichkeit sind dem unermüdlichen Engagement nichtbehinderter Kunstinteressierter und den unermüdlich künstlerisch produktiven Menschen mit geistiger Behinderung zu verdanken.
 

Die Ausstellung wird gefördert durch Aktion Mensch, Deutsche Bank, Commerzbank, Bruderhilfe Pax Familienfürsorge.
 

Zur Ausstellung erscheint ein Büchlein mit 20 Postkarten von Werken einiger Künstler(innen). Sie können das Booklet zum Preis von 10 Euro zuzüglich Versandkosten bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe bestellen. Bei Abnahme ab 10 Exemplaren kostet das Stück nur 8 Euro.
Bestellung bitte über vertrieb@lebenshilfe.de
 
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