Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Die Chronik der Lebenshilfe ist erschienen!

50 Jahre Lebenshilfe: Aufbruch – Entwicklung – Zukunft

Zu Beginn des Jubiläumsjahrs 2008 veröffentlicht die Lebenshilfe eine reich illustrierte Chronik zu ihrer Geschichte:

50 Jahre Lebenshilfe

Aufbruch – Entwicklung – Zukunft

1. Auflage 2008, 21 x 26, kartoniert, 80 Seiten, zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-88617-530-7

Bestellnummer: LED 530, 5,– Euro [D] einschließlich Versand

vertrieb@lebenshilfe.de oder Telefon 06421/491-123.
Sie können die Chronik auch online bestellen!

Lebenshilfe-Vereinigungen, Einrichtungen und Dienste können die Chronik für 2.– Euro/Stück in Zehnereinheiten bestellen.
 

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann die Chronik kostengünstig abgegeben werden.


50 Jahre Einsatz für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien.  Mit Stolz blickt die Lebenshilfe auf ihre Geschichte zurück: Als Initiative von Eltern und Fachleuten wurde – unter Federführung von Tom Mutters – im November 1958 die damalige „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“ gegründet. Viele Menschen haben im Lauf der Jahre ihren Beitrag zur erfolgreichen Arbeit der Lebenshilfe geleistet. 50 Jahre nach ihrer Gründung hat die Lebenshilfe über 500 Orts- und Kreisvereinigungen und rund 135000 Mitglieder und ist eine wichtige Institution der Behindertenhilfe in Deutschland geworden.
 

Aus dem Vorwort von Robert Antretter, dem Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe:
 

„50 Jahre Lebenshilfe sind für uns mehr als ein Grund zu feiern! Wir sind dankbar für die Erfolge, die wir miteinander für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien erreicht haben. Zu Recht dürfen wir auch stolz sein auf den Beitrag, den die Lebenshilfe zur Kultur des Miteinanders in unserer Gesellschaft geleistet hat. 50 Jahre Lebenshilfe nehmen wir zum Anlass, uns unserer Wurzeln bewusst zu werden.“
 

„Für uns ist das Jubiläum ein willkommener Anlass, den vielen, vielen Menschen zu danken, die sich im Lauf von fünf Jahrzehnten um die Idee der Lebenshilfe verdient gemacht haben: den Müttern und Vätern, die für ihre Kinder sorgten, allen, die – ehrenamtlich oder hauptamtlich – Aufgaben in der Lebenshilfe übernahmen, die den Zusammenschluss unserer Orts- und Kreisvereinigungen sowie der Landesverbände in der Bundesvereinigung stärken, allen, die mit Spenden, ideeller und politischer Unterstützung zur Verwirklichung unserer Ziele beitragen. Zu diesem Kreis gehören zunehmend auch behinderte Menschen selbst, die im Sinn der Selbsthilfe in der Lebenshilfe mitwirken – das ist, so meine ich, einer der beachtlichsten Erfolge unserer Vereinigung!“
 

Geschrieben wurde die Chronik von Berthold Budde, Dortmund, auf der Basis von Archivunterlagen, Publikationen und Beiträgen von Angehörigen des Bundesvorstands der Lebenshilfe, MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle sowie weiterer, der Lebenshilfe verbundener Personen.

In 6 Kapiteln werden die Erfolgsgeschichte der Lebenshilfe und vor allem die Entwicklung der Fortschritte für behinderte Menschen vorgestellt: Die Gründungszeit, die Aufbruchsphase der 1960er-Jahre, die 1970er-Jahre mit neuen Rehabilitationseinrichtungen, die 1980er-Jahre mit den Leitideen Normalisierung und Integration, das Thema Selbstbestimmung in den 1990er-Jahren sowie die 2000er-Jahre, in der die Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft zum wichtigen Leitziel geworden ist. Darin eingewoben ist die Entwicklung des Verbands Lebenshilfe mit den jeweils handelnden Personen. Jedes Kapitel schließt mit „Meilensteinen“, den für die Lebenshilfe wichtigen Ereignissen dieser Zeit ab.

Der Text wird aufgelockert durch eine große Anzahl von Bildern – die behinderten Menschen stehen hier im Mittelpunkt –, Zitaten, Abbildungen von Originaldokumenten u.a. Herausgekommen ist eine informative und unterhaltsame Schrift in Wort und Bild, die neben der Darstellung der Lebenshilfe-Geschichte auch eine Geschichte der Behindertenhilfe in dieser Zeit ist.


 
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