Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 
Volltextsuche
 
 
 
 

2010er Jahre

Die ganze Vielfalt an Familien zeigte der Familienkongress der Bundesvereinigung Lebenshilfe im Jahr 2013. Foto: Hans D. Beyer
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 durch den Bundestag bekommt die Teilhabe behinderter Menschen starken Rückenwind. Deutschland hat sich damit zur Umsetzung der Inklusion auf allen gesellschaftlichen Gebieten verpflichtet. So macht man sich beispielsweise bundesweit auf den Weg zu einer Schule für Alle, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden. Noch aber ist es ein sehr steiniger Weg. Im Jahr 2011 verabschiedet die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe ein neues Grundsatzprogramm, das auf der UN-Behindertenrechtskonvention basiert. Im September 2012 wird Ulla Schmidt, die frühere Bundesgesundheitsministerin und heutige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, zur neuen Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe gewählt. Der von ihr geführte Bundesvorstand beschließt, das Thema „Familie: bunt bewegt“ zum Schwerpunkt seiner Arbeit in den Jahren 2013 bis 2016 zu machen. Ein Familienkongress in Berlin (2013) und ein bundesweiter Familientag an mehr als 120 Lebenshilfe-Standorten (2014) haben bereits mit großem Erfolg stattgefunden, im Jahr 2016 steht das Kurzfilm-Festival „Familiale“ auf dem Programm. Weitere wichtige Themen sind Familien mit behinderten Kindern und Migrationshintergrund sowie ein gutes Leben im Alter.
 
© 2008 - 2013 Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de