Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Gleichstellung und Diskrimininierungsverbot

Gleichstellung
Immer noch werden behinderte Menschen ungerecht behandelt. Viele bauliche Hindernisse und Kommunikationsbarrieren erschweren die Teilhabe am öffentlichen Leben. 

Ihnen wird ihnen z.B. der Zugang zu Hotels und Restaurants verweigert, weil sie angeblich die anderen Gäste stören. Versicherungen weigern sich, Unfall-, Haftpflicht- oder Lebensversicherungen mit geistig behinderten Menschen abzuschließen.

Gegen diese Diskriminierung wenden sich das vom Deutschen Bundestag beschlossene Gleichstellungsgesetz (2002) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz AGG (Antidiskriminierungsgesetz, 2006).

Das Antidiskriminierungsgesetz gibt behinderten Menschen, aber auch allen anderen von Diskriminierung Betroffenen die Möglichkeit, sich gegen Ungleichbehandlung zu wehren. Es ermöglicht sowohl den Opfern als auch anerkannten Behindertenverbänden gegen Diskriminierung zu klagen. Mit der Aufnahme des Schutzes von behinderten Menschen in das Antidiskriminierungsgesetz wurde eine zentrale Forderung der Lebenshilfe erfüllt.

 
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