Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Teilhabe und Inklusion brauchen Barrierefreiheit

Barrierefrei
Damit Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, müssen Barrieren verschwinden, die ausgrenzen und absondern: So müssen z.B. Informationen in einfacher, bildhafter Sprache verfasst sein, damit Menschen mit Behinderungen sie verstehen. Öffentliche Verkehrsmittel und Gebäude müssen für behinderte Menschen zugänglich sein.

„Weg mit den Hindernissen!“, forderten die Teilnehmer einer Fachtagung im Februar 2006 in Berlin, darunter auch viele behinderte Menschen. Sie diskutierten vier gesellschaftliche Bereiche, in denen Barrieren abgebaut werden müssen: Arbeit und Wohnen, Reisen und Freizeit, Sprache und Kommunikation, Bauen und Verkehr.

Als Forderungen formulierten sie u.a.:
„Es muss mehr gute Arbeit geben
für Menschen mit Behinderung.
Jeder soll wohnen können, wo und wie er will.
Es muss mehr Angebote geben, die Menschen
mit Lernschwierigkeiten beim Reisen helfen.
Die Menschen müssen lernen, Rücksicht zu nehmen.
Wir wollen leichte Sprache immer und überall.
Man muss uns Dinge langsam erklären,
nicht alles auf einmal.
Wenn Wohnungen gebaut oder vermietet werden,
muss man an Menschen mit Behinderung denken."

 
An allen Projekten zur Überwindung von Barrieren sollten Menschen mit Behinderung teilnehmen. Dann werden sie als Experten in eigener Sache ernst genommen – getreu dem Motto der internationalen People-First-Bewegung „Nicht über uns ohne uns“.
 
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