Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Die Lebenshilfe wächst

Die Lebenshilfe wächst
In einem kleinen, hinter hohen Bäumen versteckten Schwarzwaldhaus am Stadtrand von Marburg bezog die Lebenshilfe Anfang 1959 ihr erstes improvisiertes Büro. Von den ersten Beiträgen und Spenden kaufte der Verein einen Vervielfältigungsapparat. Die gesamte Familie des „Schwarzwaldhauses “ sowie die Nachbarskinder halfen beim Zusammentragen und Heften der Blätter. Tom Mutters kam häufig vorbei, um die Korrespondenz zu erledigen und organisatorische Fragen zu besprechen.

Im Herbst 1959 stellte das Bundesfamilienministerium Finanzmittel zum Aufbau einer Geschäftsstelle in Aussicht. So zog die Lebenshilfe rund ein Jahr nach ihrer Gründung in ein Büro der Kreissparkasse in der Marburger Universitätsstraße um und stellte eine Sekretärin ein. 1962 siedelte der Verein in die neue Geschäftsstelle am Barfüßertor Nr. 25 über. Aus dem Büro ohne Telefon   wurde in zehn Jahren eine Geschäftsstelle mit 19 Räumen und 19 Personen.  Schnell wachsend, war sie eine notwendige Reaktion auf die rasante Mitgliederentwicklung der Lebenshilfe. 1959/60 traten ihr 1500 Menschen bei, zehn Jahre nach der Gründung hatte sie bereits 38 000 Mitglieder.

Schnell waren in den großen Städten, auf dem Land und in kleineren Ortschaften die ersten Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe entstanden. Tom Mutters war in vorderster Linie dabei: als mitreißender Redner, rühriger Organisator und Ansprechpartner für alle Eltern, die Rat suchten.

 
Mitgliederentwicklung

1958               15
1960          1 500
1962          6 000
1965       16 500
1968       38 000
1970       50 000
1973       70 000
1975       80 000
1980       86 000
1985       95 000
1989     100 000
1995     124 000
2000     131 000
2007     135 000
 
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