Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Die erste Satzung

Die erste Satzung
Rund zwei Monate nach der Gründungsversammlung, am 18. Januar 1959, gab sich die Lebenshilfe in Marburg ihre erste Satzung.

Aufgabe und Zweck war „die Förderung aller Maßnahmen und Einrichtungen, die eine wirksame Lebenshilfe für geistig Behinderte aller Altersstufen bedeuten“ (§ 2.1). Dazu gehörten z.B. heilpädagogische Kindergärten, Sonderklassen der Hilfsschule, Anlernwerkstätten und Beschützende Werkstätten.

Der Verein wollte „mit allen geeigneten Mitteln“ für ein besseres Verständnis der Öffentlichkeit gegenüber den Problemen von Menschen mit geistiger Behinderung werben. Er plante u. a. die Herausgabe und Verbreitung von Informations- und Aufklärungsschriften. Auf örtlicher und regionaler Basis sollte der Zusammenschluss von Eltern und Freunden von Menschen mit geistiger Behinderung angeregt werden. Die lokalen Vereinigungen sollten unterstützt sowie zu Informations- und Aufklärungsstellen ausgebaut werden.

Die Arbeit des Vereins sollte finanziert werden aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Subventionen sowie Erträgen aus Sammlungen und Werbeaktionen (§ 4). Organe der Lebenshilfe waren Mitgliederversammlung, Vorstand, Beirat und Arbeitsausschüsse. (§ 6).

Satzung des Vereins "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind" e.V. (pdf - 72.4 KB)
vom  18. Januar 1959
 
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